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Wer war eigentlich Inaudi? — Bekannt wurde der Name in Kreisen der Systemspieler, weil sich so mancher Rouletteguru mit Inaudi geschmückt und dabei die wildesten Spekulationen angestellt hat. Was ist daran wahr?, was ist Legende?
Tatsache ist: Die sogenannte „Inaudi-Figur“ besteht aus 8 Coups der Einfachen Chancen. Doch wie danach zu setzen ist, ist leider mit keinem Wort überliefert.
Woran liegt das und wer war dieser geheimnisvolle Inaudi wirklich? &madsh; Jacques Inaudi (1867 - 1937) gilt als der größte Rechenkünstler aller Zeiten. Er hat — so ganz nebenbei — auch das Rouletteproblem gelöst. Als Beweis gilt der Nachwelt, dass Inaudi mal kurzerhand in zehn Tagen 65.000 Francs gewonnen hat. Wie, das hat er nicht verraten. Es hätte — damals noch ohne Computer — wohl auch kaum jemand nachvollziehen können. Denn Inaudi trat öffentlich als Rechenkünstler auf; er war eine Attraktion, konnte er doch 12-stellige Zahlen im Kopf multiplizieren!!
Erst dem Programmierer Rudi Fischer ist 1974 mit einem aufwendigen Computerprogramm der Nachweis der einzig stichhaltigen Setzweise gelungen, wie mit der „Inaudi-Figur“ dauerhaft Gewinn zu realisieren ist.
Diese roulettewissenschaftlich einzigartige Rekonstruktion des Spiels nach der “Inaudi-Figur” ist in den Analysen der Erforschung über 60.000 Coups an authentischen Baden- Badener Permanenzen dargestellt. Am Ende steht eine eindeutige Satzanweisung mit zwei sehr einfachen Regeln. Damit wurden in den 60.000 Baden-Badener Testcoups folgende Ergebnisse erzielt:
Der Ergebnisverlauf ist über je 100 Spielabschnitte der Regel 1 und Regel 2 in der Schrift detailliert abgedruckt.
An weiteren, aktuellen Permanenzen wurde im Gleichsatz geprüft: Gewinnziel +3 Stücke. Beim Spiel aller 3 Chancenpaare sind infolge von Doppeltreffern auch bis zu 5 Stücke möglich. Je nach Verlauf oder bei Zeitablauf wird die Partie unterhalb des Gewinnziels von +3 beendet, wie der nachstehende Ergebnisverlauf zeigt.
| Angr.-Nr. | Saldo | gesetzt | Angr.-Nr. | Saldo | gesetzt | Angr.-Nr. | Saldo | gesetzt | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | +3 | 3 x | 11 | - 1 | 19 x | 21 | +4* | 14 x | ||||
| 2 | - 2 | 16 x | 12 | +3 | 5 x | 22 | -3 | 17 x | ||||
| 3 | 0 | 14 x | 13 | +3 | 3 x | 23 | +3 | 17 x | ||||
| 4 | +3 | 3 x | 14 | -2 | 16 x | 24 | -1 | 17 x | ||||
| 5 | +3 | 5 x | 15 | -2 | 16 x | 25 | +3 | 5 x | ||||
| 6 | +3 | 3 x | 16 | +3 | 5 x | 26 | +3 | 13 x | ||||
| 7 | +3 | 9 x | 17 | +1 | 17 x | 27 | +3 | 5 x | ||||
| 8 | +3 | 9 x | 18 | 0 | 24 x | 28 | +3 | 19 x | ||||
| 9 | +2 | 6 x | 19 | +3 | 11 x | 29 | -2 | 20 x | ||||
| 10 | - 1 | 17 x | 20 | +3 | 5 x | 30 | +2 | 6 x | ||||
| 31 | +3 | 7 x | ||||||||||
| *+4 ist auf einen Doppeltreffer auf 2 Chancen zurückzuführen. Das Gewinnziel wird in diesen Fällen gelegentlich übertroffen | ||||||||||||
Diese aktuelle Aufzeichnung aus dem Casino Travemünde ergibt nach 31 Partien und 346 gesetzten Coups einen Gewinn von +46 Stücken.
Da an einem Spieltag leicht zwei Angriffe gefahren werden können, liegt eine Gewinn-Erwartung von monatlich 80 bis 100 Stücken im realistischen Bereich.
Der Kapitalbedarf liegt einschließlich Reserve bei maximal 20 Stücken im Gleichsatz und 60 Stücken bei Anwendung der 5-stufigen Überlagerung.
Im praktischen Spiel benötigen Sie keinerlei Formblätter oder sonstiges Handwerkszeug. Eine normale Notierkarte genügt. Aber auch ohne Mitschrift erkennen Sie die Inaudi- Figur in der Permanenzanzeige auf Anhieb, wobei Sie ja dann die Inaudi-Sätze kennen und wissen, ob Sie nach Regel 1 oder 2 setzen dürfen oder ob Sie kein Signal haben.
Da Sie durchschnittlich alle 5 Coups einen Einsatz haben, können Sie ganz bequem von Tisch zu Tisch gehen und jeweils dort setzen, wo Sie eine satzreife Inaudi-Figur entdecken.
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